10 years of DIGIMONDO
12.11.2026
10 years of DIGIMONDO
Join us in celebrating our anniversary!
12
November
Quelle: Nord Event GmbH

10 Jahre DIGIMONDO: Jubiläums-Event am 12. November

Seit zehn Jahren unterstützen wir Netzbetreiber und Messstellenbetreiber dabei, Daten aus Zählern, Sensoren und Netzstationen wirtschaftlich zu erfassen und nutzbar zu machen. Das feiern wir und laden Sie herzlich dazu ein.

Ablauf

  • 13:00 Uhr: Ankunft
  • 13:30 – 16:45 Uhr: Fachprogramm mit 2 parallelen Fokusgruppen
  • ab 17:00 Uhr: Abendveranstaltung

Fokusgruppe 1 · §14a EnWG und Niederspannungsmonitoring

mit Markus Andresen

  1. Rechtliche Einordnung von §14a – Zum Auftakt ordnet Dr. Michael Weise, Kanzlei Becker Büttner Held, den regulatorischen Rahmen ein und geht auf die Fragen ein, die Netzbetreiber in der Umsetzung derzeit beschäftigen.
  2. Der Praxistest: WEMAG berichtet aus erster Hand – Eike Carmincke von der WEMAG berichtet aus der eigenen §14a-Umsetzung: was gut lief, wo es hakte und was andere daraus mitnehmen können.
  3. Erfahrungen aus laufenden Pilotprojekten – §14a-Projekte scheitern selten an der Regulierung oder an der Messtechnik. Der Deep Dive behandelt die vier Ebenen, auf denen es in der Praxis tatsächlich hängt – vom Datenmodell über Konnektivität im Retrofit bis zu Verantwortlichkeiten zwischen den Fachbereichen.
  4. Entscheidungen vor dem Rollout – Welche zentralen Punkte sollten im Projektverlauf früh geklärt werden? Eine Checkliste zum Mitnehmen: vom Automatisierungsgrad der Anbindung bis zum Betriebsmodell, jeweils mit den Konsequenzen einer späten Entscheidung.
  5. Einblick in das System – Wie ist ein digitaler Zwilling einer Ortsnetzstation aufgebaut, wie werden Messdaten kontextualisiert und an Zielsysteme übergeben werden und wie werden Datenlücken erkennbar?
  6. Mehrwerte einer Netzdatenplattform über §14a hinaus – Welche weiteren Anwendungsfälle erschließen sich aus einer zentralen Datenbasis und worauf kommt es dabei an? Wir schauen auf ein breites Spektrum von Netzplanung und Netzbetrieb über die Nutzung von Flexibilität bis zu Kurzschlussanzeigern und Zutrittskontrolle.

Fokusgruppe 2 · Multi-Connectivity Metering

mit Dr.-Ing. Marco Cimdins

  1. Rechtliche Einordnung - Zu Beginn gibt Jan-Hendrik vom Wege, Kanzlei Becker Büttner Held, eine rechtliche Einordnung in die derzeitige rechtliche Situation und einen Ausblick auf weitere Entwicklungen.
  2. Aus der Praxis, für die Praxis: Starten möchten wir die Session mit einem persönlichen Erfahrungsbericht zur Metering-Umsetzung inklusive der Herausforderungen, die dabei aufgetreten sind, und der Learnings daraus. Weitere Informationen folgen in Kürze.
  3. Multi-Connectivity als Rolloutfrage – Zum Auftakt die Einordnung, warum bei der Zählerfernauslesung nicht die Technologiewahl über den Erfolg entscheidet, sondern der Prozess drumherum. Wer mehrere Funkwege zulässt, macht den Rollout einfacher und schneller, nicht komplizierter. Der Vortrag folgt dazu der gesamten Kette, vom Wareneingang über die Montage bis zur Übergabe an die Abrechnung.
  4. Die Technologieentscheidung je Objekt – Metering-Projekte legen sich oft früh auf eine Technologie für das gesamte Netzgebiet fest. Der Block zeigt den Weg über eine Netzbetrachtung vor der Beschaffung, sodass jedes Objekt den Zählertyp bekommt, der dort trägt. Was das im Prozess bedeutet, wird mitbehandelt: zwei Zählertypen im Lager statt einem, und eine Zuordnung, die den Montageauftrag erreicht.
  5. Netzabdeckung statt Netzkapazität – Bei Zählern ist die Kapazität selten der Engpass, weil sie nur wenige Male am Tag senden. Der Deep Dive behandelt die Abdeckung am Einbauort als eigentliche Frage und zeigt an Erfahrungswerten, dass rund 30 Prozent der Gateways rund 70 Prozent der Zähler erreichen, meist auf Liegenschaften, die der Versorger ohnehin besitzt. Und was mit dem Rest passiert, also welche Ableseprozesse jährlich weiterlaufen, solange ein Zähler nicht erreichbar ist.
  6. Stammdaten und Anbindung an die Abrechnung – Wer die Stammdaten führt, legt den Arbeitsalltag der Fachabteilung für Jahre fest. Daran hängen das Anlegen der Zähler, der Turnuswechsel und der Gerätetausch im Feld. Vorgestellt werden die drei Muster aus der Projektpraxis, von der doppelten Pflege mit abgestimmtem Turnus über den skriptbasierten Abgleich per ERP-Export bis zur vollständigen Steuerung aus dem ERP, dazu die Schnittstelle, die in keinem Standard definiert ist und damit über den Zeitplan entscheidet.
  7. Einblick in das System und in den Massenrollout – Wie laufen vier verschiedene Funkherkünfte in einem Datenmodell zusammen und wie werden Treiber und Template geschnitten? Dies wird im laufenden System gezeigt statt anhand von Screenshots. Der Aufwand fällt dadurch je Gerätetyp an und nicht je Gerät, 14.000 Zähler bedeuten keinen 14.000-fachen Konfigurationsaufwand.

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